Brutnestordnung

Klassische Brutnestordnung lässt auf der Wabe gut beobachten, die Brut wird vom
... ist die Anordnung von Brut-, Pollen- und Honigflächen auf den Waben des Brutraumes. Schon GERSTUNG beschrieb die Brutnestordnung als eine strenge Anordnung von Brut, Pollen und Honig, die in einer bestimmten Abfolge im Bienenkasten untergebracht sind. Die Königin beginnt dabei mit ihrer Bruttätigkeit im Zentrum des Wintersitzes und weitet ihre Tätigkeit dann in konzentrischen Kreisen immer weiter aus, bis sie entweder an Rähmchenschenkel oder an Pollen- oder Honigflächen stößt, so nimmt das Brutnest im weiteren Jahresverlauf eine kugelförmige Gestalt an, die im Sommer mehr oder weniger vom Imker gestört wird.
Das Brutnest wird von dem Bien bevorzugt in Fluglochnähe angelegt und dehnt sich von dort in den weiteren Brutraum aus. Das Brutnest wird nach außen begrenzt von Futterkränzen und Futterwaben, darauf folgen die Pollenkränze und Waben (besonders im Frühjahr gut zu beobachten) und in der Mitte eingebettet folgen die Brutwaben.
Geert Staemmler